szmmctag

  • Rückmeldungen zur Diamantschwert-Saga

    Mitten in den abschließenden Arbeiten zum letzten Band meiner Fantasy-Trilogie erreichten mich die beiden folgenden Kurz-Rezis über Facebook und per Mail. Das gab nochmal so richtig den benötigten Schwung für das große Finale der "Drachenfriedhof-Saga".


     

    Hallo Herr Zehm,

    ich hab es ENDLICH geschafft die Diamantschwwert-Saga zu lesen. Was man so alles in der Nachtschicht schafft.
    Ich gehör ja zur Haary-Potter-verseuchten Generation und bin nur sehr schwer von anderen Büchern zu überzeugen. Aber ich muss sagen: NEIN ich habe mich beim Lesen nicht so sehr gelangweilt, wie im RW-Unterricht. Den zweiten Band hab ich mir auch gleich bestellt.
    Auf Seite 189 musste ich ja ein bißchen schmunzeln als ich das über den Lehrmagier gelesen hab. Hat mich ja so ein bißchen an Oranienburg erinnert. Natürlich musste ich dabei nicht an Ihren Unterricht denken.
    Ich muss allerdings sagen, dass ich mir gewünscht hätte, dass einige Szenen etwas detailierter und ausfürlicher beschrieben und erzählt worden wären, wie z.B. als die Flüchtlinge die Lagerräume ausräumten oder die Liebesgeschichte zwischen Bandath und Barella ... eigentlich ganz besonders DIE!!!
    Das war typisch Mann! Kurz und schmerzlos,Mann trifft Frau'.Da fehlte mir etwas mehr Romantik und etwas mehr Herzklopfen.
    Oh mein Gott bin ich aber wieder schnulzig. Is ja eklich.
    Lange Rede, kurzer Sinn: ich fands gut und freu mich auf den nächsten Band. Ich hab zwar keine Nachtschicht mehr,aber es wird sich schon irgendwie Zeit dafür finden.

    LG
    B. (Mecklenburg-Vorpommern)

    Hallo Carsten,

    ich habe erst jetzt den ersten Band Deines "Bandath"-Zwerglings gelesen (den mir Andrè eigentlich schon zu Weihnachten geschenkt hatte), aber ich lese im Winter nicht so viel, ich spare mir das immer für den Sommer auf dem Balkon auf. Und ich bereue nicht, dass ich mir dieses Lese-Vergnügen so aufgespart habe - wie den Schokoladenkuchen nach dem Mittagessen oder so ähnlich.

    Es hat mir einen Riesenspass gemacht, die Abenteuer Deiner so liebenswerten Helden zu lesen! Den Einstieg finde ich brillant (der Dieb als Friedensstifter- hihi!). Aber am meisten neben der mit so fantasiereichen Elementen geschmückten Handlung hat mir die Darstellung Deiner Charaktere gefallen. Ich vermute ein sehr spitzbübisches Grinsen bei der Erschaffung Deiner "Waltrude" und der Niesputz ist Dir zu einem richtig quirlig-drolligen Kerlchen gelungen.  Schön auch, wie Du Deinen Lieblingssatz eingebaut hast und der kleine Zwerg natürlich lange Schatten wirft und sich die recht amazonenhaft wirkende Barella einfängt. Alles in allem sehr rund und spannend und voller schöner Details in Bildern und in Worten. Danke für die schönen Leseabende!

    Dein zweites Buch werde ich kaufen, als Unterstützung, damit Du noch ganz viele Sachen veröffentlichen kannst. Ich freu mich schon - im Moment ist der Sommer ja wie geschaffen für schöne Balkon-Lese-Abende.
    Viel Spaß noch beim Schreiben.

    Liebe Grüsse
    Katrin Schönwald, Baden-Württemberg
  • Der Name des Bösen

    Die Diamantschwert-Saga

    Hiermit wird das offizielle Ende des Namens-Gewinnspieles bekanntgegeben. (Ich weiß, etwas verspätet, als geplant. Sorry.)

    Der Name des Bösen ist:
    PYRGOMON

    Das ist der Name, den das böse Wesen im dritten Teil meiner Fantasy-Trilogie tragen wird. Der Sieger heißt

    Stefan Cernohuby

    Herzlichen Glückwunsch. Stefan gewinnt ein Exemplar meines Fantasy-Romans "Die Dämonenschatz-Saga".

    Ich danke den zahlreichen Teilnehmern für ihre Einsendungen.

    Dämonen-Cover

  • Premiere-Lesung "Dämonenschatz-Saga"

    Oranienburger Genralanzeiger, 25.04.2012

     

    2012-04-23 Premiere-Lesung (18)

    2012-04-23 Premiere-Lesung (1)2012-04-23 Premiere-Lesung (48)2012-04-23 Premiere-Lesung (34)
    2012-04-23 Premiere-Lesung (43)

    2012-04-23 Premiere-Lesung (38)

    2012-04-23 Premiere-Lesung (36)

    Die Diamantschwert-Saga

    Die Dämonenschatz-Saga

     

    Die Nervosität war schon groß, als ich gegen dreiviertel Sechs (Viertel vor Sechs ) im Buchladen eintraf. Uh, schon vier Besucher, alles Berufsschüler aus meiner Schule. Okey, mit meinen beiden Kindern und mir wären wir dann immerhin schon Sieben. Gut, ich hatte schon Vorlesungsrunden mit weniger Leuten.
    Doch dann plötzlich, kurz vor Sechs, füllte sich der Buchladen so, dass kurzfristig in das Regine-Hildebrandt-Haus gegenüber gewechselt wurde. Das hatten die Organisatoren der Lesung, der Oranienburger Lions-Club im Vorfeld so bereits abgesprochen.
    Im Übrigen hatte die Lesung einen doppelten Zweck: selbstverständlich die Vorstellung meines neuen Romanes, aber zeitgleich sollte auch auf den Buchladen des Lions Clubs aufmerksam gemacht werden.Die dort zu erstehenden Bücher, alle gebraucht, zwischen einem und drei Euro, geben ihren Erlös komplett an Uni4Kids weiter.

    Recht schnell füllte sich der bereitgehaltene Saal und am Ende waren wohl um die dreißig interessierte Zuhörer da.

    Begrüßung, wechselseitiges Dankeschön, einige Worte zu meinen Büchern im Allgemeinen, zur Bandath Trilogie im Besonderen und zur Dämonenschatz-Saga im Speziellen. Dann begann ich zu lesen, hatte mir dazu als Einstiegsszene das Trinkduell im Wirtshaus "Zum rülpsenden Drummel-Drachen" ausgesucht.
    Gelächter an den richtigen Stellen, Ruhe ansonsten. Es klappte und meine Nervosität ließ nach. Ich las mich ein, war ganz Bandath, Barella und Waltrude, die den Magier zusammenstauchte. Dann war das Geplante geschafft. Ich hatte über eine halbe Stunde gelesen, sah auf und begegnete dreißig erwartungsvollen Augenpaaren. "Weiterlesen!"
    Weiterlesen? Na gut. Welcher Autor lässt sich lange bitten. Also noch der Überfall der Kopfgeldjäger auf die arme, wehrlose Haushälterin. Besondere Heiterkeit löste das Versprechen Waltrudes aus, Widerhaken an die spitzen Eisenstangen schmieden zu lassen, die sie den beiden Gaunern dann in diverse Körperöffnungen zu schieben versprach, nachdem sie mit der Spitze im Feuer gelegen hatten ...

    Fertig, knappe Stunde gelesen. Aber nichts mit Ruhe jetzt. Fragen, Fragen, Fragen, und zwar nicht von der Presse.
    Wie sind Sie an den Verlag gekommen? Wie zufrieden sind sie? Können Sie von der Schreiberei leben? Wie sehen die zukünftigen Projekte aus ...

    Danach die Autogrammrunde und knapp zwei Stunden später saß ich mit meinen Kindern beim Italiener, bei Pizza, Nudeln und Bier (Alkoholfrei versteht sich, ich musste ja noch Auto fahren.)

    Fazit: Eine rundum gelungene Veranstaltung. Ein Dank an alle Beteiligten: dem Lions Club für die Organisation, den Anwesenden für das Erscheinen und dem Verlag, der geholfen hat, das Buch pünktlich zum Welttag des Buches erscheinen zu lassen.

    Auf ein Neues.

     

  • Vorbestellung möglich

    Dämonen-Cover

    Ab sofort ist die Vorbestellung der Dämonenschatz-Saga möglich:

    bei Weltbild

    bei amazon

    bei BOL

    bei buch.de

    bei buchhandel.de

    bei Buch24.de

    bei Thalia

    Übrigens bei fast allen Anbietern (wie hier z.B. bei libreka) auch als E-Book.

    Umfang: 408 Seiten

    Format:       kartoniert, 140 * 205 mm

    ISBN-10: 3862820459

    ISBN-13: 978-3862820450

    15,90 €

    "Eins und eins ist zwei! Nur bei den Elfen ist eins und eins manchmal so groß, wie ein bisschen drei!" Niesputz

    Und nocheinmal der Hinweis auf das Gewinnspiel. Es läuft noch bis zum 23. April. Bisher (02.04.) sind knapp 20 Zusendungen eingegangen. Streiche ich Vorschläge für das absolut böse Wesen wie z.B. Steffen, G.R., die Namen einiger Politiker oder sogar den Vorschlag Carsten Zehm (), dann bleiben 15 ernstgemeinte Einsendungen.

    Auch auf meine Video-Lesungen von Band 1 sei hier nochmal verwiesen.

    Die eigene Nervosität steigt. Ich dachte, mit einer zunehmenden Anzahl von Büchern wird es leichter. Aber nein, ist nicht so. 

  • Video-Lesung der Diamantschwert-Saga

    Ich habe die Kapitel eins bis drei der Diamantschwert-Saga als Video-Lesung bei Youtube hochgeladen. Hier ist der Link zur Playlist:

    Video-Lesung

    Ich wünsche viel Vergnügen.

    In der nächsten Woche werde ich exclusiv mit dem im April erscheinenden Roman "Die Dämonenschatz-Saga" eine ähnliche Playlist eröffnen. Auch da werde ich sechs kleine Videos von jeweils etwa 15 Minuten als Video-Lesung ins Netz stellen.

    An dieser Stelle möchte ich nocheinmal auf mein Gewinnspiel hinweisen. Siehe: Gewinnspiel.

    Wie gesagt, viel Vergnügen.

  • Cora Lega

    Cora Lega ist das Ziel der Helden im zweiten Band, der "Dämonenschatz-Saga". Wie aber kam die Wüstenstadt Cora Lega zu dem Beinamen Dämonenstadt?
    Wieso heißt die sie umgebende Wüste Todeswüste?
    Und was hat es mit dem Dämonenschatz auf sich, der dem Buch seinen Namen gab?
    Antwort gibt eine alte Sage, die von den Ereignissen vor über 6.000 Jahren berichtet.


    Als aber der Herrscher Ibn A Sil des riesigen Reiches Cora-Lega eine unermessliche Menge an Schätzen angehäuft hatte und diese Reichtümer nicht Schatzkammern sondern ganze Paläste füllten, bekam er Angst, dass nach seinem Tod Räuber seine Grabstelle plündern würden. Denn natürlich wollte er sich mit seinen Schätzen, seinem gesamten Hofstaat, seinen zahmen Mantikoren, den Kamelodoonen, Laufdrachen und Leh-Muhren, den riesigen Wüstenelefanten mit ihren acht Stoßzähnen und auch mit all seinen Frauen beerdigen lassen. Nicht zu Unrecht befürchtete er, dass seine gierigen Söhne sich seines Erbes bemächtigen und dieses verschleudern könnten, so dass sein mühsam zusammengefügtes Reich zerbrechen würde. Wie konnte er das verhindern? Das Problem bereitete ihm schlaflose Nächte und irgendwann vertraute er sich seinem ersten Minister an.

    „Ich habe eine Lösung, Gebieter“, sagte dieser, nachdem er viele Tage gegrübelt hatte. Er suchte mit seinem Herrscher zusammen eine versteckte Oase tief in der Endlosen Trockenwüste aus, die in der Mitte des Reiches Cora-Lega lag. Auf geheimen Pfaden brachten sie Tausende von Untertanen dort hin und nicht einer von ihnen durfte bis zum Tode des Herrschers die Oase wieder verlassen. Die Untertanen bauten über Jahre hinweg ein Grabmal, groß wie eine Stadt, prächtig wie nichts anderes, was zu jener Zeit existierte. Es bot Platz für all die Schätze des Herrschers, für seinen gesamten Hofstaat und alle Frauen. Ibn A Sil aber nannte die Stadt seines Todes Cora-Lega, genau wie sein Reich.

    „Wenn ich gestorben bin und in vielen Jahren nichts mehr bleibt von mir und meinem Reich, dann soll die Sage von der Stadt meines Todes und ihren unermesslichen Schätzen in den Köpfen der Völker spuken und sie an mich erinnern.“

    Als nun der Tag seines Todes gekommen war und sein Leichnam im höchsten Gebäude der Stadt Cora-Lega aufgebahrt wurde, so wurde mit dem Herrscher sein gesamter Hofstaat, seine Reittiere und all seine Frauen in den Gebäuden der Todesstadt lebendig eingemauert. So hatte es Ibn A Sil ihnen geheißen. Die übrigen Untertanen aber feierten ein rauschendes Fest bis zum nächsten Morgen und übertönten mit ihrer Musik die Schreie der so grausam Gerichteten.

    Beim Morgengrauen wanderten sie hinaus in die Wüste um endlich heimkehren zu können. Hinter ihnen verklangen die dumpfen Hilferufe der Eingemauerten.

    Auf halber Strecke zwischen der Todesstadt und dem Ende der Wüste, kamen ihnen jedoch zweitausend Soldaten entgegen, angeführt vom ersten Minister des verstorbenen Herrschers. Auf Befehl des Ministers griffen die Bewaffneten die Untertanen an und töteten alle – Männer, Frauen, Kinder. Nicht einer, der die Lage der Todesstadt Cora-Lega kannte, durfte überleben. Nachdem alle Untertanen getötet worden waren, befahl der Minister den einzelnen Abteilungen des Heeres, sich gegenseitig zu töten. Es war ein grauenvolles Morden, dort zwischen den Sanddünen der Wüste. Der erste Minister war der letzte Überlebende. Da aber auch er wusste, wo sich Cora-Lega befand, vollendete er ihren gemeinsamen Plan und stürzte sich am Ende in sein Schwert.

    Somit gab es keinen Lebenden mehr, der die Lage von Cora-Lega kannte.

    … ausgenommen diejenigen, die in den Häusern der Todesstadt auf ihr unausweichliches Schicksal warteten.

    Bevor sich aber der erste Minister tötete, verfluchte er Ibn A Sil und seine eigene Treue zu ihm, denn er hatte die zweite Frau seines Gebieters geliebt. Da diese jedoch, wie alle anderen auch, eingemauert und er selber seinem Herrn treu ergeben war, erfüllte er den letzten Befehl des Herrschers. Allein der Fluch blieb ihm.

    Weil Gerüchte über den tausendfachen Tod in der Wüste aber doch bis zu den Bewohnern des Reiches drangen, nannten sie sie seit dem Todeswüste. Sie behaupteten, die Geister der Toten würden durch die Einöde streifen und Reisende in die Irre führen. Schon bald traute sich kein Lebender mehr über die Sanddünen und nahm lieber lange, sehr lange Umwege in Kauf.

    Das große Reich Cora-Lega zerfiel unter dem Streit der Söhne des Herrschers, wie dieser gemutmaßt hatte. Und nur wenige hundert Jahre später sprach niemand mehr von dem Imperium Ibn A Sils. Die Todesstadt aber, deren eingemauerten Bewohner sich in Dämonen verwandelt haben sollen, wie die Leute sagten, hieß bald nur noch die Dämonenstadt Cora-Lega. Ihr unermesslicher Schatz, von dem die Legenden berichteten, lockte so manch einen Abenteurer in die Todeswüste, doch keiner von ihnen wurde je wieder gesehen.

  • Korbinian

    Elfen sind arrogant, heimtückisch, überheblich und von Natur aus zu nichts in der Lage und zu nichts nutze, glaubt man jedenfalls den Trollen. Und schaut man sich die Elfen an, ist man versucht, diesen fast vorurteilsfreien Charakterisierungen zuzustimmen. Der arroganteste und überheblichste von allen ist Gilbath, ihr Fürst ... wäre da nicht damals dieser kleine Fehltritt gewesen.
    Als sein Sohn Korbinian davon erfuhr, machte er sich stracks auf die Suche nach Barella, seiner Halbschwester, die sich nun ausgerechnet Bandath als Partner ausgesucht hat. Und als die Neu-Drachenfurter jetzt Korbinian kennen lernen, korrigieren sie ihre Meinung über die Elfen erheblich ... nach unten.

    Von allen arroganten Elfen ist Korbinian der Arroganteste. Von allen überheblichen Zweibeinern ist Korbinian der Überheblichste. Von all denen, die verächtlich auf andere herab schauen, schaut Korbinian von am weitesten oben herab.
    Jedenfalls so lange, bis er sich entscheidet, Bandath und seine Freunde zur Todeswüste zu begleiten. Unter den liebevollen Fittichen von Rulgo dem Troll und Niesputz dem Ährchen-Knörgi wird ja vielleicht doch noch etwas aus Korbinian. Jedenfalls solange er sich an die Regeln hält, die da lauten:
    Regel Nummer eins: Es wird gemacht, was alle anderen sagen.
    Und Regel Nummer zwei: Keine Fragen!

    Somit hat Bandath im zweiten Band der Trilogie also einen neuen, wenn auch unfreiwilligen Kammeraden an seiner Seite. Aber, wie gesagt, solange Rulgo ein Auge auf das Spitzohr hat, kann eigentlich nichts schief gehen. Selbst wenn Wasserdrachen die Gruppe angreifen, Sandstürme drohen, Monster umherziehen oder die Magie aus den Fugen gerät ...

  • Waltrudes Idee

    Winter in Neu-Drachenfurt
    - Eine Geschichte zwischen zwei Büchern -

    oder: Wie feiern die Helden der Romane eigentlich Weihnachten?

    Weihnachten? Gibt es so etwas bei den Zwergen und Halblingen?

    Lest selbst:

        

    Drachenfurt

    Es war der erste Winter nach dem Vulkanausbruch für Neu-Drachenfurt und er kam früh, früh und hart. Bereits mehr als ein Mond vor der Wintersonnenwende reichte der Schnee im Dorf bis zu den unteren Fensterkanten der neu errichteten Häuser. Nicht nur der kleine Tümpel am Dorfrand war zugefroren, auch der Bach, der das Dorf mit Wasser versorgte, hatte sich in eine glitzernde Kaskade aus Eis verwandelt. Über den durch das Erdbeben entstandenen Spalt hatten die Dorfbewohner Brücken gebaut, die sie mit langen Stangen markieren mussten, denn der Schnee hatte den Spalt zugeweht und es bestand die Gefahr, dass Unbedachte hineingeraten könnten.

    Der Nachschub an Nahrungsmitteln, den Trolle und Elfen versprochen hatten, geriet ins Stocken; Pässe waren zum Teil unpassierbar geworden. Die Trolle erreichten Neu-Drachenfurt nur sehr unregelmäßig über große Umwege, die Elfen überhaupt nicht mehr und das Gespenst des Hungers, das gebannt gewesen schien, erhob sich wieder über dem Dorf, das die Flüchtlinge neu errichtet hatten. Menschen, Zwerge und Halblinge mussten ihre wenigen Pferde, Rinder und Schweine gegen Wölfe verteidigen, die durch den Winter in die tiefen Lagen des Gebirges getrieben worden waren. Die Stimmung im Dorf, die durch die Hilfslieferungen der Trolle und Elfen bisher recht gut gewesen war, sank auf einen Tiefpunkt. Mehrere Familien verließen das Dorf und wollten endgültig nach Flussburg umsiedeln. Von dort kam keine Hilfe und die Pässe zum Markt am Nebelgipfel waren völlig unpassierbar.
    „So geht das nicht weiter, Herr Magier!“ Waltrudes Worte klangen, als wäre der Magier Bandath Schuld am Wetter und an der Situation insgesamt. Die Freude der alten Zwergin über seine Rückkehr hatte ihre üblichen Charakterzüge nicht verändert. Selbst die Tatsache, dass seit diesem Herbst Barella bei ihnen wohnte, änderte Waltrudes Verhalten Bandath gegenüber nicht. Wie immer hatte Bandath das Gefühl, Waltrude nichts recht machen zu können.
    Was geht so nicht weiter, Waltrude?“ Der Zwergling sah von seiner Arbeit auf, dem Studium eines der Bücher, die er von einem Händler kurz vor dem ersten Schneefall erworben hatte. Es beschäftigte sich mit der Todeswüste im Süden. Dort wollte Barella mit ihm im nächsten Jahr hin. Er schlug das Buch zu und widmete seine ganze Aufmerksamkeit Waltrude. Wenn er in diesem Ton angesprochen wurde, gab es kein Entrinnen. Es war das Beste, sich dann voll und ganz auf Waltrude zu konzentrieren.
    Die Zwergin hob wütend die Hände. „Alles, Herr Magier. Das Wetter, das nicht vorhandene Essen, die Stimmung im Dorf.“
    „Aber wie können wir etwas ändern? Selbst mit meiner Magie kann ich keine Nahrung herbeischaffen oder das Wetter ändern.“ Bandath stand auf und humpelte zum Fenster. Er wies auf das verschneite Neu-Drachenfurt. „Ich könnte das ganze Dorf hypnotisieren, um fröhlich zu sein, aber das wäre keine Lösung … und würde nicht lange halten.“
    „Ich weiß.“ Waltrude ließ sich mutlos auf den Stuhl fallen, auf dem Bandath bis eben selbst gesessen hatte. „Du sollst auch niemanden hüpotisieren.“ Sie schüttelte den Kopf. „Menschen, Halblinge und Zwerge haben Angst vor dem Winter. Sie fürchten den Hunger. Was der alte Wolkenzahn mit seinen brennenden Steinen nicht geschafft hat, schafft der Schnee. Die Leute werden mutlos.“
    Bandath setzte sich auf den Hocker, den er unter dem Tisch hervorholte. „Wir brauchen Nahrung!“
    Waltrude kratzte sich an der Nase. „Wir brauchen Mut. Ein Mutloser gibt sich auf. Ein Mutloser sucht keine Nahrung. Mutlose werden den Winter nicht überleben.“ Die alte Zwergin seufzte tief und blickte Barella an, die in diesem Moment den Raum betrat und an der Tür stehenblieb.
    Die Zwelfe nickte zu Waltrudes Worten. „Wir brauchen etwas, das den Dorfbewohnern Spaß, Freude macht. Weißer Schnee, blauer Himmel und Sonnenschein reichen nicht, auch wenn es wunderschön aussieht.“ Barella, die aus dem Süden kam, hatte einen solchen Winter noch nicht erlebt. Sie kannte Schnee bisher nur aus Erzählungen und Büchern.
    „Was wir brauchen ist ein Fest!“ Waltrude klang entschlossen.
    Der Magier schüttelte den Kopf. „Ihr wollt ein Fest? Den Leuten ist nicht nach feiern zumute.“
    „Umso dringender ist es!“, sprang Barella der Zwergin bei.
    Erneut schüttelte Bandath den Kopf. „Wir können nicht einfach irgendein Fest feiern.“
    „Nicht irgendein Fest!“ Die Zwergin erhob sich und sah an sich herunter. „Ich habe abgenommen. Das ungewollte Fasten tut mir gut. Dir im Übrigen auch, Herr Magier.“ Der letzte Satz hatte wieder diesen Unterton, den Bandath an Waltrude so gar nicht schätzte. Sie ging zur Tür und legte Barella die Hand auf die Schulter. „Gut, dass wenigstens wir Frauen uns verstehen. Ich muss mit dem Rat sprechen.“ Waltrude war nach den Ereignissen um den Vulkanausbruch zum Ratsmitglied gewählt worden. Sie sah den Zwergling an und sagte im Hinausgehen: „Wir werden nicht irgendein Fest feiern, Herr Magier. In zwanzig Tagen ist Wintersonnenwende. Wir sollten das Sonnenwend-Fest feiern. Trotz Vulkanausbruch und Nahrungsmittelknappheit.“
    Bandath sah seiner Haushälterin hinterher. „Das Sonnenwend-Fest? Ob das so eine gute Idee ist?“
    „Wie feiert ihr das Fest hier?“ Barella sah ihren Gefährten an.
    Bandath rieb sich stöhnend das Knie. Die Verletzung schmerzte noch immer, besonders bei diesem kalten Wetter. „Wir haben es bisher immer mit einem großen Feuer auf dem zentralen Dorfplatz gefeiert. Ein Festessen und kleine Geschenke, die man mit der Familie austauscht. Und wie feiert man es bei euch im Süden?“
    „Oh.“ Sie lächelte. „Ganz anders. Wir machen ein großes Feuer, braten ein paar Ochsen am Spieß und tauschen Geschenke mit der Familie und Freunden aus.“
    „Ochsen am Spieß?“ Ein grüner Funkenregen rauschte in Kopfhöhe in die Stube und ließ sich auf Barellas Schulter nieder. „Habt ihr endlich was zu essen?“
    „Niesputz“, rief die Zwelfe erfreut. Das Ährchen-Knörgi war einige Tage verschwunden gewesen.
    „Nein“, antwortete Bandath auf die Frage seines kleinen Freundes. „Waltrude und Barella wollen, dass wir das Wintersonnenwend-Fest feiern.“
    „Ein Wintersonnen-Fest? So richtig mit Freudenfeuer, Geschenken und Festschmaus?“
    Bandath nickte. „Zumindest das Freudenfeuer werden wir hinbekommen.“

    Entgegen Bandaths Erwartungen griff der Rat Waltrudes Idee auf. Auch bei den Bewohnern Neu-Drachenfurts fand der Vorschlag vom Wintersonnen-Fest Anklang und so begannen die Vorbereitungen. Holz wurde zusammengetragen. Das zumindest war kein Problem, hatten die Neu-Drachenfurter doch viele Holzabfälle vom Bau ihrer Häuser übrig. Auch lagen in den Wäldern ringsumher noch eine ganze Menge Bäume, die beim Vulkanausbruch umgefallen waren. Holz zum Heizen war nicht knapp und für das Feuer zum Sonnenwend-Fest ausreichend vorhanden.

    Gleichzeitig nahmen die Heimlichkeiten im Dorf zu. Väter versteckten Dinge, die als Geschenke gedacht waren, vor ihren Kindern. Mütter tuschelten miteinander, Kinder kicherten und freuten sich. Irgendwann kam jemand auf die Idee, sein Haus nachts mit einigen brennenden Fackeln zu erleuchten. Die Idee griff um sich und bald leuchteten vor jedem Haus Fackeln und gaben dem Dorf in der Dunkelheit ein freundliches Aussehen. Es schien wärmer zu werden, obwohl die Temperaturen nicht stiegen, und die Mienen der Neu-Drachenfurter waren nicht mehr ganz so verkniffen wie in den Tagen zuvor. Waltrudes Idee schien aufzugehen.

    Bandath überlegte, welche Geschenke er Waltrude, Barella und Niesputz machen könnte. Für Waltrude fand er schnell eine Idee. Er hatte beim letzten Besuch in Konulan vor vielen Monden ein Duftwasser gekauft, das er ihr schon lange hatte schenken wollen. Beim Durchstöbern der Ruinen seines Hauses hatte er viele Dinge gefunden, die das Feuer erstaunlicherweise verschont hatte. So auch den kleinen Flakon mit dem Duftwasser, das angeblich weit aus dem Osten kommen sollte.
    Danach sprach er mit Theodil Holznagel, dem Zimmermann und ließ sich von ihm einen Bierkrug für Niesputz schnitzen, klein genug für das Ährchen-Knörgi, aber groß genug, damit noch ein ordentlicher Schluck Bier hineinpasste … im Frühjahr, wenn es wieder Bier geben würde.
    Das Geschenk für Barella bereitete ihm lange Kopfschmerzen, bis ihm ihr Borium-Kristall einfiel. Er hatte ihn ihr in der Höhle auf dem Weg zum Erddrachen geschenkt. Barella bewahrte ihn in einem kleinen Holzkästchen in ihrem Regal auf. Bandath nahm ihn heimlich an sich, hoffte, dass Barella in den nächsten Tagen nicht daran denken würde, in das Kästchen zu schauen, und ging zu Melgor Feuerfaust, dem Schmied des Dorfes. Sie sprachen lange miteinander und zwei Tage vor dem Fest konnte sich Bandath das Schmuckstück abholen, in das Melgor den Borium-Kristall eingearbeitet hatte. In silberner Fassung glänzte der Kristall am Ende einer feingliedrigen Kette. Die Fassung war verziert mit Blättern, die Bandath erschienen, als wären sie nicht gefertigt, sondern im Sommer vom nächstbesten Baum gepflückt, durch einen Zauber mit feinstem Silber überzogen und an der Fassung befestigt worden.
    Bandath nahm die Kette und hielt sie hoch. Als wolle er all die Magie der Dunkelzwerge, die noch in ihm wohnte, in Lichtstrahlen umwandeln und zum Ausleuchten der Umgebung nutzen, begann der Borium-Kristall zu funkeln und schickte rote und blaue Lichtstrahlen durch die Schmiede.
    „Sie ist wunderschön. Du hast einen Gefallen bei mir gut, Melgor. Das hast du wunderbar hinbekommen.“
    Der Zwerg nickte. Seinen kräftigen Händen traute man kaum solch eine filigrane Arbeit zu. „Es war mir eine Freude, endlich mal wieder keine Axt und keinen Spaten herstellen zu müssen. Aber keine Angst, Magier. Ich werde den Gefallen schon einfordern kommen. Da bin ich mir ganz sicher.“ Sie grinsten sich an und Bandath verließ den Schmied mit dem beruhigenden Gefühl, für die drei wichtigsten Personen in seinem Leben Geschenke zu haben, wenn in zwei Tagen das Sonnenwend-Feuer brennen würde. Er hoffte, dass auch Niesputz da sein würde, denn den hatte er in den letzten fünf Tagen nicht gesehen.

    Der Tag des Sonnenwend-Festes kam. Am Rande des Dorfes wurde der Festplatz eingerichtet. Das Holz für das Feuer lag auf einem riesigen Stapel bereit. Man hatte den Eindruck, die Neu-Drachenfurter würden mit ihrem Feuer dem Vulkan Konkurrenz machen oder zumindest den Schnee im Dorf wegtauen lassen wollen. Gegen Abend wurden in mehreren großen Kesseln über Lagerfeuern am Rande des Festplatzes Suppen gekocht. Wenn sie auch dünn waren und die Zutaten eher mager, würden sie den Versammelten zumindest die Bäuche wärmen.

    Menach, Ratsmitglied von Neu-Drachenfurt, hielt bei Sonnenuntergang mit der Fackel in der Hand vor dem zentralen Holzstapel stehend eine Rede. Er sprach von Not und Hunger, von der Notwendigkeit des Durchhaltens, von Kraft und Gemeinsamkeit.
    „Wenn der noch lange plappert“, maulte Waltrude so laut, dass es auch die Umstehenden hören konnten, „friere ich hier fest und ihr müsst mich abbrechen und am Feuer auftauen. Aber so sind die Menschen nun mal, immer wichtige Worte und die Arbeit machen Zwerge und Halblinge.“ In der Nähe wurde gekichert und auch Bandaths Mundwinkel zogen sich nach oben. Waltrude würde sich nie verbiegen, auch nicht als Ratsmitglied. Der Magier stand zwischen ihr und Barella, nur Niesputz fehlte noch immer. Allmählich machte sich Bandath Sorgen. Das war gar nicht die Art des Ährchen-Knörgis.
    Waltrude roch nach dem Duftwasser, auch wenn sie Bandaths Geschenk mit einem unwilligen Knurren entgegengenommen hatte. „Duftwasser?“, hatte sie gefragt. „Für mich? Bin ich denn eine dieser piekfeinen Damen aus Flussburg, die kein Stück Brot für arme Flüchtlinge übrig haben, sich aber von oben bis unten mit Duftwasser besprenkeln müssen?“ Danach hatte sie Bandath ein neues ledernes Hemd geschenkt. „Du brauchst vernünftige Sachen, jetzt, wo du unter der Haube bist.“

    Barella hatte ohne ein Wort die Kette um ihren Hals gelegt, sich im Spiegel betrachtet und Bandath danach lange geküsst. Anschließend gab sie ihm ein kleines Holzkästchen. Bandath fand darin ein von ihr besticktes Stirnband aus Leder. Er legte es sich sofort um den Kopf und Barella band es hinten zusammen.
    Als die Sonne untergegangen war, beendete Menach endlich seine Rede und entzündete den Holzhaufen. Mann hatte diesen kräftig mit Harz getränkt, so dass das Holz schnell Feuer fing. Prasselnd schlugen die Flammen in die Luft, doch zeitgleich mischte sich ein anderes Geräusch in das Knacken und Tosen des brennenden Holzes. Bandath sah auf.
    „Das ist nicht Niesputz“, sagte Barella, die Bandaths Gedanken zu erraten schien. Nicht nur sie, auch andere hatten das Geräusch gehört. Gesichter hoben sich in den Himmel. Da war es wieder, es klang wie das weit entfernte Schnaufen eines Schweines, eines riesigen, fliegenden Schweines, das ausgesprochen wütend war.
    „Der Hunger gaukelt mir Geräusche von fliegenden Schweinen vor“, knurrte Waltrude. „Wenn ich nicht bald wieder einen Schinken zwischen meine Zähne bekomme …“ Sie wurde erneut von dem nun deutlich näher klingenden Geräusch unterbrochen.
    „Das ist Niesputz.“ Bandaths Murmeln verstand nur Barella. „Zumindest ist er daran schuld.“
    Etwas wie ein riesiger Schatten glitt über das Dorf, wurde wenige Augenblicke vom Lichtschein des Feuers erfasst und verschwand wieder in der Dunkelheit. Diese Augenblicke hatten jedoch ausgereicht, einen winzigen grünen Funken zu erkennen, der wie ein Irrlicht um den Kopf des fliegenden Wesens sauste, gegen dessen Stirn und Hals knallte und es in eine rasende Wut versetzte. Ein weiteres Wutschnaufen erklang und das Wesen versuchte, mit seinem gewaltigen Maul nach dem grünen Funken zu schnappen, bevor es wieder in der Dunkelheit verschwand. Hätte Bandath noch gezögert, den Funken als Niesputz zu akzeptieren, der Schrei „Zauberer, mein Geschenk für euch!“ hätte ihn letztendlich überzeugt.
    „Niesputz!“, rief er laut aus, dann: „Wir brauchen Waffen!“ Wie auch immer das Ährchen-Knörgi es angestellt hatte, es hatte aus den Tiefen der Drummel-Drachen-Berge einen Schweine-Drachen herangelockt, einen riesigen, fetten Schweine-Drachen. Diese Tiere waren ein beliebtes Jagdwild, taten sie doch nichts anderes als den ganzen Tag Gras und Laub zu fressen und den Winter zu verschlafen. Allerdings waren sie schwer zu finden und noch schwerer zu jagen, denn Schweine-Drachen waren äußerst scheu und lebten in den abgelegensten Regionen der Drummel-Drachen-Berge. Jetzt, im tiefsten Winter, einen zu finden und bis nach Neu-Drachenfurt zu locken, war schon eine Meisterleistung. Obwohl, wenn es sich Bandath genau überlegte, dann konnte Niesputz einen schon so zur Weißglut treiben, dass man lange genug hinter ihm herlaufen würde.
    Sie brauchten keine Waffen. Bandath hatte eine andere Idee. „Waltrude! Die Leute müssen weg hier, schnell. Alle zwischen die Häuser.“
    Waltrude und Barella begannen ohne Rückfragen an ihn, zu rufen und die Dörfler zu den Häusern zu drängen. Schnell wurden sie von den anderen Ratsmitgliedern unterstützt. Ein Schrei von oben kündigte den zweiten Anflug des Schweine-Drachens auf das Dorf an. Bandath stellte sich breitbeinig hinter das Feuer, reckte seine Arme hoch und schleuderte eine Welle Lähmungsmagie in die Luft. Der Schrei des Schweine-Drachens erstarb. Das Rauschen der Luft veränderte seinen Klang und der Schweine-Drachen donnerte über das Feuer, über Bandath hinweg. Ein bewegungsloser Flügel streifte die Erde. Dann krachte das Tier in die Bäume hinter dem Magier und blieb bewegungslos liegen. Es hatte sich das Genick gebrochen. Bandath drehte sich um und  sah den riesigen Fleischberg vor sich an. „Niesputz?“, rief er laut.
    „Keine Angst, Zauberer.“ Das Ährchen-Knörgi zischte durch die Flammen des Feuers auf Bandath zu und landete auf dessen Schulter. „Auch wenn du deine Lähmungsmagie ohne auf kleine Ährchen-Knörgis zu achten in die Luft schleuderst, passiert mir nichts.“ Dann wies Niesputz stolz zu der dunklen Masse am Waldrand. „Na, zufrieden? Mein Wintersonnenwend-Geschenk an dich.“ Dann flüsterte er, als sei es ein Geheimnis: „Du darfst auch gerne teilen, wenn du ihn nicht alleine schaffst. Das sollte wieder ein wenig Speck auf deine Rippen bringen, Zauberer.“
    Bandath grinste. „Es muss Magier heißen, mein Freund.“

    Hinter ihnen hörten sie die Laute der aufgeregt näher strömenden Neu-Drachenfurter. Nun, zumindest das ein oder andere Stück Fleisch würde wohl heute doch noch über dem Feuer brutzeln.

     

    Ich wünsche allen ein ruhiges, friedliches und angenehmes Weihnachtsfest, sowie einen schönen Rutsch in das Jahr 2012, viel Gesundheit und gute Bücher.

    Carsten Zehm

     

     

     

  • Noch eine Rezi

    Die Information über eine sehr schöne Rezi in Sue's Bücherecke erreichte mich über Facebook:


    Sue's Bücherecke

     

  • Und der Sieger ist ...

    Ich hätte nie gedacht, dass es so viele unterschiedliche Vorstellungen von einer Person gibt, die in meinen Büchern herum spukt, von der ich - im Kopf - ganz genaue Vorstellungen hatte, während die eingereichten Niesputze alle, komplett alle anders aussahen, als meine eigene Vorstellung.
    Aber so ist das wohl nun mal, wenn man nur wenige Angaben im Buch macht und den Rest der Fantasie der Leser überlässt.

    Aus allen Einsendungen wurden die Besten ausgewählt und werden jetzt hier veröffentlicht. Preise hätte wohl fast jeder verdient, leider gibt es nur einen Preis - fast, aber dazu später.

    So. In Absprache mit dem ACABUS-Verlag hat sich hier eine Fanmielien-Jury gebildet (schließlich war das Buch auch ein "Familien-Machwerk") und in einem demokratischen Meinigsbildungsprozess *grins* wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit heiß gestritten, eine Person wurde überstimmt und mit 3:1 Stimme gewann Cris Schlicht mit ihrer Niesputz-Version. Sie wird die vom Verlag gesponserten Exemplare "Staub-Kristall. Die Chroniken der Reisenden" und "Die Diamantschwert-Saga" berkommen.


    Herzlichen Glückwunsch!

    Niesputz Chris Schlicht

    Weitere Niesputze erreichten mich von Rosi Dombach:

    Niesputz Rosi Dombach

    Natascha Honegger :

    Niesputz Natascha Honegger

    Anke Hartmann:

    Niesputz Anke Hartmann

    Jutta Schröder:

    Niesputz Jutta Schröder


    Familie Letzel/Schmolke/Weißbach:

    Niesputz Familie Letzel

    Ja, und dann war da noch ein Niesputz, einer der wenigen, die per Post eingesandt wurde, der aber aus allen Kinderzeichnungen heraus stach. Marie Haberlands pausbäckige Version des Ährchen-Knörgis mit der Ähre in der Hand hat uns so gerührt, dass sie einen Trostpreis aus meinem eigenen Bücherbestand bekommen wird. Die Diamantschwert-Saga ist auf dem Weg zu dir.

    Niesputz Marie Haberland

    Sicherlich sind all solche Entscheidungen Geschmackssache. Wir haben uns so entschieden. Ich danke im Namen des Verlages allen, die sich am Zeichenwettbewerb beteiligt haben.

    Carsten Zehm

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